Erneut durften Marion und ich ein Wochenende für die „KONA Kinder“ gestalten. Hierbei handelt es sich um Kinder, welche in der Krebsnachsorge sind sowie deren Geschwister.

Gastgeber war das Feriendorf Inzell. Danke Rudi Maier!! Späte Herbstsonne und Wärme bildeten Rahmen.

Die Altersspanne zwischen 3 und 11 Jahre bei den insgesamt 12 Kindern erforderten unsere ganze Aufmerksamkeit.

Wir gestalteten eine Mischung aus Spielen, Wald erkunden, Spuren suchen, Feuer machen und kochen, Baumhaus bauen und natürlich im Kreis sitzen und unsere Geschichten teilen.

Es war uns eine große Freude, Kindern mit so einem Schicksal, begegnen und gemeinsame Erfahrungen sammeln zu dürfen.

Aho!

Einer meiner Kooperationspartner, die TZAM GbR, erhielt einen Auftrag der KION Group AG. Es kamen 7 Führungskräfte aus den USA, Belgien und D. Thema war die Neuausrichtung und Stärkung des Teams.

Achim, Marion und ich waren die Trainer von TZAM; wir alle fanden uns auf dem Wildnisplatz in Lamplstätt/Soyen ein.

Knapp eine Woche in den Zelten, im gemeinschaftlichen Unterstand (Küche, Holzlagerplatz, Feuerstelle) Outdoortoilette war dazu geeignet, uns die „Schichten der Zivilisation“ abzuschleifen.

Anhand von realitätsnahen / konkreten Erfordernissen wie zB eine Brücke über einen Fluss bauen, oder eine Überdachung für die Zelte, konnte sich das Team von KION neu kennenlernen und ausrichten.

Weiterer Inhalt war auch, sich wieder mit sich, den eigenen Sinnen und der Natur zu verbinden. Das Team war durch die C-19 Zeit mit immens hoher Arbeitsbelastung gegangen und war um diese Erfahrungen sehr dankbar.

Viele Gespräche am Lagerfeuer und in der Natur schaffte neue Klarheit, Verbindung. Spiele durften natürlich nicht fehlen – denn auch Erwachsene lieben Spiele, nicht nur Kinder;-)

Die Woche fand bei unseren Gästen so eine hohe Resonanz, dass ein selbst verfasster Bericht der Teilnehmer, es in den Newsletter des Konzernes schaffte.

🙂

Zur Stärkung der Klassengemeinschaft am Anfang des Schuljahres kamen wir an jeweils 2 Tagen mit der 5. und 6. Klasse der MS Mitterfelden und deren Betreuern zusammen.Elena und ich waren die verantwortlichen Trainer.

Platz war am Werk 71 in Freilassing.

Kreiskultur stand ganz oben auf dem Programm. Wir starteten mit Redestab, Lagerfeuer, Danksagung und Befindlichkeitsrunde die Tage. Uns war und ist wichtig, den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich zu äußern, sich zu zeigen – ohne Bewertung und Druck.

Ebenso gestalteten wir die gemeinsamen Aktionen in großen und kleinen Gruppen. Sinneswahrnehmung, Spiele in der Gemeinschaft, Schnitzregeln und: Lagerfeuer machen + eigenes Kochen am Feuer.

Sehr schön war zu sehen, wie die Kinder jenseits der bestehenden Gruppen mit anderen Klassenkameraden in Kontakt gingen und evtl. Vorurteile beseitigt wurden.

Im Rahmen einer eigenen Gesamtreflektion ließen wir mit den Kindern die Tage nochmals revuepassieren.

Aho!

Zum Ende der Sommerferien „eroberten“ nochmals 8 Kinder gemeinsam mit Ina und mir die Wildnis rund um die Diesselbachstube.

Stockkampf – Pfeil und Bogen – Spurensuche – StickTracking – Kochen auf offenem Feuer – Schleichspiele –

Lagerbau – Kreiskultur – Räuchern und vieles vieles mehr. Jede Menge Lebendigkeit, Kinder die ungezwungen spielen, erkunden und sich ausprobieren durften!

 

Nachdem bereits in 2020 Kinder von Betriebsangehörigen bei uns im Jenbach Camp waren und die damalige Veranstaltung auf so viel Resonanz gestoßen ist, hatten wir auch in 2021 die Ehre.

20 Kinder kamen zu uns (Ina, Ulrike, Michi, Jessica und ich) ins Wildniscamp. Das Wetter war für alle eine Herausforderung; denn das Wasser von oben war unser treuer Begleiter.

Dennoch gestalteten wir alle gemeinsam ein kunterbuntes Programm, das sich viel am und ums Feuer drehte.

Löffel,- und Glutschalenbrennen, Feuer machen ohne Hilfsmittel, Kochen am offenen Lagerfeuer – Feuer war der Dreh,- und Angelpunkt in dieser Woche.

Schnitzen, Bogenschießen, Walderkundung und viele Spiele durften natürlich nicht fehlen und rundeten diese besondere Woche ab.

Ein großer Dank geht an die Firma GORE, die das ganze finanziell großzügig unterstützte.

 

Eine Flut von Anmeldungen erreichte uns für dieses Camp. 18 Kinder sowie Ulrike und unsere Praktikantin Sarah erlebten eine sehr intensive Woche draußen in der Wildnis. Gemeinsam zog unser Trupp am Montag von Neustadl hoch in unser „Basislager“, das für 5 Tage unser Platz für alles Mögliche wurde.

Der Montag ließ uns am Nachmittag die Kraft des Wassers erleben, als es beim nach Hause Weg aus allen Schleusen regnete und wir pitsche nass den Tag beendeten.

Die Tage waren so gefüllt mit wunderbaren Erlebnissen. Wir lernten den Umgang mit Schnitzmessern, ernteten Kräuter in unserem wilden Garten, machten Feuer, erkundeten die Wälder.

Ulrike ließ uns jeden Tag an ihren Künsten in der wilden Küche teilhaben – die Kinder engagierten sich gerne bei der Essensvor,- und zubereitung.

Pfeil,- und Bogen dürfen in so einem Camp nicht fehlen, so dass die Kinder den Gummifuchs anvisieren durften.

Mit großem Eifer wurde über Tage hinweg Harz gesammelt. Wir wollten daraus einen Naturkleber sowie eine Harzsalbe machen. Die Gefäße aus Stengeln des Springkrautes samt Inhalt waren ein schönes Andenken für zu Hause.

Unsere Tage begannen und beendeten wir immer im großen Kreis, in welchem jeder reden und gehört werden darf.

Einfach eine geile Woche!!!

12 Kinder vom Verein Echo e.V. aus München haben im Rahmen ihres Ferienprogrammes einen wilden Tag mit uns zusammen erlebt.

Meine Kollegin Marion und ich gestalteten in Krut/Pfaffing einen Tag in Wald, auf Wiese, an der frischen Luft.

Das Wetter schenkte uns alles was es zu bieten hatte; es begann mit Regen, der Wind begleitete uns sowieso durch den Tag und am Nachmittag gab es Sonnenschein. Ganz den Elementen folgend liesen wir uns durch den Tag treiben.

Kreiskultur und Spiele im Wald, Brotzeit an der Jurte und anschließend Feuer machen auf der Wiese.

Glückliche Kinder, glückliche Betreuer – alles gut.

Danke Jenny für die Orga, danke Sepp für deinen wunderbaren Platz.

11.06-16.06.-23.06.2021

Die 4. Klassen der Grundschule Ainring / Feldkirchen kamen an drei Tagen raus in die Natur. Das Thema war: Gewässer, Tiere am und im Wasser, Pflanzen am Wasser, Wasserqualität, Wasser filtern.

Spielerisch erkundeten die Kinder am Bachlauf die Pflanzen nahe am Wasser und bestimmten deren Merkmale.

Die Tiere im Wasser anhand mit einer Becherlupe finden und erforschen war der nächste Teil. Hier ging es insbesondere um die Zeigertiere, welche die Wasserqualität zeigen. Der Schritt in den kalten Bachlauf war für den / die ein oder anderen eine Überwindung; da wir jedoch mit Sommerhitze beschenkt wurden, wollten die Kinder dann gar nicht mehr an Land kommen.

Wir wußten nun, dass das Wasser eine gute Qualität hat. Die Frage war nun: Wie lässt es sich reinigen (Sedimente)?

Mit den mitgebrachten Utensilien Kies, Sand, Kohle, Gras bauten die Kinder einen Wasserfilter aus Naturmaterial.

Alle waren erstaunt, wie sich das Wasser beim Durchlauf durch die Schichten nach einigen Durchgängen reinigte.

Einige Spiele am Ende des Tages sowie Streifzüge durch den Wald rundeten die durchgängig gelungenen Tage fein ab.

Der Wettergott beschenkte uns mit Sonne pur 🙂

Wir gehen raus!!

Endlich ist es soweit und die Kinder (und natürlich wir) dürfen wieder in die Wildnis und die Natur eintauchen.

Der wunderschöne Platz am Diesselbach ist für diese Woche unsere Heimat. 13 Kinder  und wir drei Erwachsene hatten intensive Tage.

Unser Lager schlugen wir am ehemaligen Steinzeitdorf auf. Von dort aus bewegten wir uns in alle möglichen Richtungen, um eine wilde Woche zu erleben.

Kochen am Lagerfeuer, Schnitzregeln lernen und der Umgang mit dem Messer war ein wichtiger Baustein. So konnten alle möglichen kreativen Gedanken umgesetzt werden.

Wir schlichen durch den Wald, gingen in einem Team Spiel auf Spurensuche und schärften bei einem Blindwalk unsere weiteren Sinne.

Bei schönem Wetter (ja es war auch Sonne, trotz der intensiven Witterung) konnten wir uns im Wald Naturton holen um verschiedene Gefäse zu modelieren; andere tummelten sich im Wildbach.

Ein für die Kinder wichtiges Element war der Bau eines eigenen, einfachen Bogens plus Pfeil. Die Eignung wurde mit 3D Tieren getestet.

Das Wetter war intensiv, von Regen über Wind, kühl bis hin zu sonnig-wärmenden Stunden.

Viele viele leuchtende Kinderaugen und „oh, ist denn die Woche schon vorbei“ waren das wertvollste Geschenk am Ender dieser Woche.

Danke, dass es möglich war und wir eine behütete Zeit erleben durften.

Bis bald – wir kommen wieder.

Aho!

 

Zum Mit-Wirken bei einem weiteren Kurs der Wildnisschule Chiemgau ging es Ende Oktober und ich war gerne dabei. Unser Thema dieses mal: Bäume – Knospen – Wurzeln

Die Bäume, unsere stehenden Freunde. Sie atmen jene Luft ein, welche wir ausatmen…wir atmen jene Luft ein, die sie ausatmen.

Ganz im Zeichen des Herbstes, wenn die Kräfte sich ins Innere zurückziehen, stand dieser Kurs.

Das Erforschen von ausgewählten Bäumen (Eiche, Ahorn, Hasel) anhand der Rinde, den Blättern, dem Stamm, der Kontur war eine Aufgabe der Kursteilnehmer.

Im Anschluss ging es an die Knospen, welche schon für das kommende Jahr vorbereitet und sichtbar sind.

Mit kindlicher Neugier und Forschergeist erarbeiteten sich drei Teams ihre Erkenntnisse und Erfahrungen.

In der großen Runde wurden dann die Erfahrungen ausgetauscht

Einiges an Theorie über die Welt von Baum und Wald bildete den Rahmen hierfür.

Der praktische Teil gehört selbstverständlich auch dazu. So durften die Menschen an verschiedenen Workshops in die Thematik weiter eintauchen.Es wurden die Wurzel einer „Engelwurz“ (bei einjähriger) und der Samen (bei zweijähriger) ausgegraben/geerntet. Im Anschluss wurde mit weiteren Zutaten eine Engelwurzsalbe
hergestellt.

Ein anderes Team beschäftigte sich mit der Karde und deren „Kardenwurzel“ und erstellte eine Tinktur.

Die dritte Gruppe machte aus „Nelkenwurz“ einen Nelkenwurzwein.

Wie spannend, was die Natur uns alles schenkt. Um diese Jahreszeit gibt es nicht nur essbares sondern wie auch im Frühjahr/Sommer ausreichend Möglichkeiten, um „Naturmedizin“ herzustellen.

An diesem Tagen erlebten wir alle, Kursteilnehmer und Trainer, wie großartig es ist, ein WIR-GEFÜHL mit respektvollem und wertschätzendem Umgang zu leben.

Umgeben von der herrlichen Wildnis des Jenbachtales und allen Wettterlagen, war es wieder eine ganz besondere Zeit.

Aho!