Die 6. Klasse der Mittelschule Erdweg kam Mitte Oktober zu einem dreitägigen Gemeinschafts,- und Kennenlernprojekt in die Jugendherberge Kreut/Scharling.

Das Konzept für dieses Seminar war eine Mischung aus erlebnis,- und wildnispädagogischen Anteilen.

Ziel für die drei Tage war es, einen sog. „Klassenvertrag“ zu schmieden, den jeder TN unterschreiben durfte.

Auf dem Weg dorthin wurde diverse Elemente aus Kommunikation, Spiel, Abenteuer, Gemeinschaftsaktionen und Reflektionsrunden durchschritten.

Knapp 30 Kinder machten sich auf den Weg durch die Tage. Anfängliche Widerstände legten sich bald und veränderten sich in „können wir nicht noch ein paar Tage bleiben“.

Marion und ich durften nun schon zum wiederholten mal rd. 20 Kinder der KONA (München) zu gemeinsamer Zeit in Inzell begrüßen. Wie bereits in den vergangenen Jahren nutzten wir den Wald und das nahe Moorgebiet in der Nähe des Postferiendorfes für die Erfahrungen und Erlebnisse.

Manch bekannte und viele neue Kinder waren diesesmal am Start. Das Wetter schenkte uns für die Aktivitäten einen Mix aus Sonne, Regen, Wolken, blauem Himmel.

Wir tauchten ein in die Welt von Pilzen, Farnen, Herbstlaub, Spuren lesen, basteln, Spiele i d Natur.

Marion und mir ist es immer eine sehr große Freude, Zeit mit diesen Kindern und ihrem besondeen Weg zu gestalten.

Gerne beim nächsten mal in 2023.

Danke an Ulli und ihr Team v d KONA für die gesamte Vorbereitung und Rudi Maier vom Postferiendorf.

 

Zum wiederholten Mal besuchten uns am Ende der Sommerferien 20 „GORE Kinder“ für eine gemeinsame Ferienfreizeit. Zusammen mit Geli, Maria, Michi und Markus konnten wir eine abwechslungsreiche Woche gestalten.

Das Wetter war unser wunderbarer Begleiter und ermöglichte so vieles. Die 4 Elemente bildeten den Rahmen.

Bestimung von Zeigertieren und erkunden des Lebensrauems am Jenbach (Wasser)

Holz sammeln, Feuer machen und kochen am Lagerfeuer (Feuer)

Ei verpacken, Vogelkunde (Luft)

Spuren lesen im Wald, schnitzen an Werkstücken (Erde)

Der Spaß, gemeinsames singen, viele Spiele, Lebendigkeit in der freien Natur – viele Inspirationen und Aktivitäten ermöglichte uns das Wildniscamp am Jenbach.

Aho!

Die drei 11. Klassen (2 x sozial und 1 x Wirtschaft) waren am Start. Neue Erfahrungen in / mit der Natur und mit sich selbst, soziales Mit-einander stärken, Kommunikation, Störungen in der Klasse beseitigen sowie Ausrichtung für die nächste Jahrgangsstufe waren die Inhalte.

Durch einige wildnispdagogische und erlebnispädagogische Spiele wurde das gemeinsame planen und handeln ermöglicht und im Anschluss auch umgesetzt (capture the flag zB).

Auch erarbeiteten wir eine schriftliche Reflektion des vergangenen Schuljahres (was lief schlecht, was lief gut und was von dem Guten wollen wir ausbauen). Das als schlecht erachtete gaben wir anhand eines kleinen Rituales dann ins Feuer zur Transformation.

Für uns als Trainer war es interessant, wie unterschiedlich die Klassen und Lehrer aus „Sozial und Wirtschaft“ agieren…ticken…reflektieren.

Gerne wieder, wundervolle Tage.

 

Lisa, Viki, Markus und unsere Praktantin Lisa-Marie (mit Sohn Markus) waren am Start für diese proppenvolle Woche. 23 Kinder kamen zu uns ins Wildniscamp.

Eine Woche schönstes Wetter schaffte den perfekten Rahmen dafür.

Kunterbunte Aktionen, die den Wünschen der Kinder folgten, waren der Inhalt. Es wurde im Wald nach Lehm gesucht, um anschließend am Lagerfeuer die ersten „Brennversuche“ zu machen.

Die Kinder erfuhren die Schnitzregeln, um einen sicheren Umgang mit Messern zu haben. Allerlei Schnitzereien über die Woche hinweg entstanden darufhin. Manche Kinder versuchten sich mit „Löffel brennen“; dabei wird aus einem Stück Holz durch geeignetes hinzufügen und bearbeiten eines Glutstückes, ein Löffel herausgebrannt.

Spiele durften natürlich auch nicht fehlen. So bauten wir immer wieder Aktions und Ruhespiele ein  und aktivierten dabei auch noch die Sinne der Kinder.

Unser Naturmuseum wurde täglich mit Fundstücken aus dem Wald erweitert. Tierhaare, Federn, tote Insekten, Blindschleichen, Wurzelstücke….zierten den Tisch.

Ein Highlight war das gemeinsame Übernachten im Camp von Do auf Fr. Bis spät in die Nacht hinein wurde um das Lagerfeuer gesessen, Pizza gebacken, Stockbrot gemacht und nebenbei Allerlei Geschichten erzählt.

Den täglichen Rahmen bildeten unser gemeinsamer Morgenkreis sowie das abendliche „Highlight des Tages“.

Tolle Kinder…alles gut gegangen…danke den Gastgebern für den schönen Platz.

Teamentwicklung mit dem Global Leadership Team der Sparte „KMA“ der KION AG

Beuerhof bei Üxheim vom 09.07. bis 15.07.2022

25 Teilnehmer (5 Frauen, 20 Männer) aus USA, Belgien, Deutschland

Der Beuerhof liegt in Mitten einer weiten bewaldeten Hügellandschaft an der Grenze Rheinland Pfalz und NRW. Das  Anwesen wurde von Dieter Scholz vor 55 Jahren als Freizeitgrundstück erworben. Vor rd. 30 Jahren erfuhr die Liegenschaft eine neue Widmung und Ausrichtung.

Das Gelände erstreckt sich über 11 ha Land. Darauf befinden sich u.a Wohn,-Wirtschafts,- und Seminargebäude, sowie diverse Kraftplätze und Rückzugsorte, Keltengräber, Schwitzhüttenplätze.

Ein Kraftplatz wurde von Archie Fire Lame Deer über Jahre hinweg aufgebaut und besucht.

Ein zentraler Punkt ist das Tipidorf mit insgesamt 5 Indianertipis. Das Tipidorf wirkt auf den ersten Blick eingebettet wie in eine Graslandschaft in der nordamerikanischen Prärie.

Die Teilnehmer wurden, ihren Wünschen entsprechend, mit ausreichendem Komfort in Einzel, Doppel oder Mehrpersonenschlafplätzen einquartiert.

Drei Mahlzeiten am Tag, Getränke und Snacks, sanitäre Anlagen, Rückzugsmöglichkeiten schafften den teilnehmerseitig gewünschten Rahmen für die Veranstaltung.

Die Auftragsklärung zeigte folgende Wünsche seitens KMA:

– Auftanken in der Natur

– Kommunikation intern und mit anderen Abteilungen

– die Zeit bis Oktober

– Präsentation der aktuellen Veränderungen im Konzern,

– Rückschau auf das vergangene Jahr und Vorschau

– Verabschiedung einer Führungskraft von einem Team und Neuaufnahme in anderes Team

– Kennenlernen, Kontakt aufbauen und pflegen

Wir arbeiteten vom Start weg mit den Wildnisroutinen

– Sitzplatz vor dem Frühstück

– Clans mit Morgenrunde

– Redestab

– Reflektion der Tools

– natürlich „Ninja“ und „Level 1″ 😉

– Spiel mit den Sinnen (Blindwalk, Fox walk, Eulenblick)

– Abendkreis mit Highlight des Tages

– Räuchern

Die TN hatten sich, auch bedingt durch die C-19 Zeit, über 2 Jahre bzw. noch nie persönlich gesehen. Entsprechend intensiv waren vor allem die Gespräche am abendlichen Lagerfeuer

Von 17.30h bis 19.00h hatten die TN täglich Zeitfenster für privates und geschäftliches.

Personelle Veränderungen bei KMA  (siehe auch Absatz weiter unten) wurden vom Team-Lead Tobias Z. gleich am ersten Abend in der Tipirunde präsentiert um Klarheit für die Tage zu schaffen und Spekulationen den Wind zu nehmen.

Wir ergriffen die Möglichkeit, den Kraftplatz von Archie Fire mit seinem ganzem Potential, für einen Teil der Arbeit zu nutzen.

Zu dem Thema „was lief schlecht, was lief gut, wovon wünschen wir uns mehr“ fanden wir uns dort ein und begleiteten das Team durch diesen erkenntnisreichen Prozess. Höhepunkt dort war ein gemeinschaftliches „land art“ Projekt in Form eines Tipis, in welchem das Thema zum Ausdruck gebracht und eingearbeitet wurde. (Anmerkung Achim: das Tipi war ein Zwischenergebnis aus dem U-Prozess)

Die Verabschiedung von Brian S. sus dem Team „Project Executions“ fand mit einer gegenseitigen Wertschätzungsrunde seinen Ausdruck. Im Anschluss wurde er von seinem neuen Team „Research&Development“ mit einem Ritual intronisiert.

Ein großes Echo zeigte sich bei „Blindwalk“. Zunächst bildeten wir zwei Gruppen die geführt und blind am Seil gingen.

Im Anschluss folgten die Menschen einzeln dem Trommelschlag im Wald. Gefolgt von einem „Blindwalk Parcour“.

Kommentar einer Teilnehmerin am Ende: „Muss ich die Augenbinde wirklich abnehmen“?

Am letzten Tag um 04.30h waren alle auf den Beinen um das „Team USA“ persönlich zu verabschieden. Die Flugzeuge wollten erreicht werden.

Unser Team kümmerte sich nach Abreise aller TN um den Platz.

Rückmeldung unserer Gastgeber: „Der Platz war danach schöner als davor“ :-))

Ach ja, die Gastgeber:

Besonders rührig wurden all unsere Bedürfnisse vom gesamten Team des Beuerhofes erfüllt. Barth, der Koch, versorgte uns mit vegetarischer Küche vom Feinsten.

 

Nach 2 Corona Jahren ist es nun wieder möglich, Klassenfahrten mit Übernachtung zu machen. Die Waldorfschule München S/W nutzte nun diese Gelegenheit und kam mit 35 Kindern der 4.Klasse sowie drei Erwachsenen Betreuern ins Wildniscamp am Jenbach.

Eine bunt gemischte Klasse stürzte sich ins Abenteuer, welches gleich am ersten Tag mit Zeltaufbau begann (für einige eine neue Erfahrung). Der Nachmittag gestaltete sich mit Erkundung des Platzes und einem Spiel im Wald, bei welchem wir alle in die Rolle von Vögeln schlüfen durften.

Der Abend fand seinen Ausklang am Lagerfeuer des Tipis, in welchem wir im Kreis sitzend unsere Erlebnisse teilten.

Nachdem es in der Nacht ein heftiges Regengewitter gab, waren am Tag darauf einige Schlafsäcke nass – was dem Spass jedoch keinen Abbruch tat.

Der folgende Tag war geschmückt mit einem Spurensuchspiel (TeamArbeit) sowie am Nachmittag die Lebewesen des Jenbachs mittels Becherlupen zu erforschen.

Da an diesem Tag, 21.06.2022, Sonnwend war, nutzten wir die Gelegengheit, den Mittsommernachtstag zusammen zu begehen.

Wir errichteten ein Feuer und die Kinder durften allen Mut zusammen nehmend durch/über das Feuer gehen.

Anfeuerungsrufe und Applaus animierten alle zu diesem Sprung und dieser Erfahrung.

Den Abschluss des Abends erlebten wir an einem großen Feuer im Tippi, begleitet von einem weiteren Ritual:

Einen selbst geschriebenen Wunschzettel dem Feuer übergeben.

Der nächste Morgen….früh aufstehen…Frühstück…Packen…Zeltabbau…Gepäcktransport über den Fluss…

Wunderschöne Tag fanden hier ihr Ende.

Aho!

 

 

Eine rekordverdächtige Anzahl von 20 Kindern folgte dem Ruf unseres WildnisCamps in den Pfingstferien.

Zu Gast durften wir diesesmal am Waldkindergartengelände in Eisenärzt sein. Die Woche war geprägt von intensiven Wetterwechseln, Kindern die sich handwerklich betätigen durften (Glutschalen brennen, schnitzen…)

Spielen und erforschen der umliegenden Wälder – Einfach ihren kindlichen Bedürfnissen nachgehen.

Wir kochten am Feuer, sammelten Brennholz im Wald, bereiteten gemeinsam die Feuerstellen und Mahlzeiten vor usw.

Am Donnerstag der Woche bestand die Möglichkeit, im Camp zu übernachten. 12 Kinder (einige davon erstmals alleine von zu Hause fort) nutzten das; Popcorn am offenen Feuer, Lagerfeuergeschichten bis Mitternacht, um 06.00h morgens wieder munter, so verlief die Übernachtungsaktion.

Eine in jeder Hinsicht abwechslungsreiche Woche fand ihr Ende. Alle gesund, alle strahlend.

Besonders schön war, dass über die Hälfte nun schon öfters zu uns gekommen ist.

Gerne wieder.

Aho!

 

Die KONA ermöglichte einigen Vätern und Söhnen am Vatertag diesen Jahres einen Tag im WildnisCamp in Bad Feilnbach.

Matthias und ich orientierten uns an den Wünschen der Gäste. Lagerbau und Kochen am Feuer, jeweils Vater und Sohn…ent-schleunigen…Achtsamkeit…Spiele…Gespräche…

Viele kleine und große Dinge machten diesen Tag zu etwas Schönem.

Danke Uli und der KONA.

Im Jugendhaus Marktschellenberg kamen die gegenwärtigen und künftigen Jugendleiter des KJR BGL zu einem Seminarwochenende zusammen.

Thema: Die Wildnis beginnt direkt hinter deinem Gartenzaun! Einblicke in die Wildnispädagogik.

Der erste Teil war ein theoretischer Einblick zur Wildnispädagogik. U.a. wurden diverse Fragen rund um die WiPäd erörtert. Ein zweiter Teil, war der Kursaufbau in der WiPäd nach dem sog. 8-Schilde Modell. Hier wird im natürlichen Kreislauf sowie unter Nutzung der Tagesenergie ein Kurs gestaltet.

Zu vorgerückter Stunde gegen 22.00h ließen sich die Teilnehmer noch inspirieren, mit 2 Teams im Wald ein Schleich,- Scouting und Versteck Spiel zu machen. Mit viel Freude und leuchtenden Augen der Teilnehmer endete die Aktion gegen 23.30 h.

Der Tag 2 beinhaltete praktische Tools, bei denen es zum einen um die Sinne und zum anderen um praktische Fertigkeiten ging.

Mit einem Blindwalk am Seil bewegte sich die Grupe von 14 TN im „blinde Raupe“ Spiel hoch in den Wald.

Diese „Blindübung“ wurde durch das Spiel „Baumfreund suchen“ ergänzt. Es ging hier darum, unseren Hauptsinn in den Hintergrund zu stellen und sich auf das spüren, tasten, hören zu fokussieren – sehr ungewohnt für viele, aber erfolgreich.

Nun war es an der Zeit für Bewegung, Action, Beobachtung – Stockkampf „jeder gegen jeden“ mit einer entsprechenden Dynamik.

Nun ging es in eine Gemeinschaftsaktion. In 4er Teams wurde ausschließlich aus Naturmaterial eine sog. Laubhütte gebaut. Viele verschieden Ideen und Gedanken wurden in den Teams umgesetzt.

Den Abschluss des praktischen Teiles bildete die challenge “ du hast drei Streichhölzer und musst damit ein Feuer machen, das mind. 5 Minuten brennt“. Klingt simpel, erwies sich aber für einen Teil der Gruppen als sehr anspruchsvoll. Das gemeinsame Kochen mit Pfannen an einer großen Feuerstelle bildete den Abschluss dieser Aktionen.

Wir reflektierten nochmals im Kreis das Erlebte des gesamten Tages. Heder durfte seine Erkenntnisse und Highlights berichten.

Zwei wunderbare Tage mit motiverten, offenen und tollen jungen Menschen.

Danke an euch.

Aho!