Im Jugendhaus Marktschellenberg kamen die gegenwärtigen und künftigen Jugendleiter des KJR BGL zu einem Seminarwochenende zusammen.

Thema: Die Wildnis beginnt direkt hinter deinem Gartenzaun! Einblicke in die Wildnispädagogik.

Der erste Teil war ein theoretischer Einblick zur Wildnispädagogik. U.a. wurden diverse Fragen rund um die WiPäd erörtert. Ein zweiter Teil, war der Kursaufbau in der WiPäd nach dem sog. 8-Schilde Modell. Hier wird im natürlichen Kreislauf sowie unter Nutzung der Tagesenergie ein Kurs gestaltet.

Zu vorgerückter Stunde gegen 22.00h ließen sich die Teilnehmer noch inspirieren, mit 2 Teams im Wald ein Schleich,- Scouting und Versteck Spiel zu machen. Mit viel Freude und leuchtenden Augen der Teilnehmer endete die Aktion gegen 23.30 h.

Der Tag 2 beinhaltete praktische Tools, bei denen es zum einen um die Sinne und zum anderen um praktische Fertigkeiten ging.

Mit einem Blindwalk am Seil bewegte sich die Grupe von 14 TN im „blinde Raupe“ Spiel hoch in den Wald.

Diese „Blindübung“ wurde durch das Spiel „Baumfreund suchen“ ergänzt. Es ging hier darum, unseren Hauptsinn in den Hintergrund zu stellen und sich auf das spüren, tasten, hören zu fokussieren – sehr ungewohnt für viele, aber erfolgreich.

Nun war es an der Zeit für Bewegung, Action, Beobachtung – Stockkampf „jeder gegen jeden“ mit einer entsprechenden Dynamik.

Nun ging es in eine Gemeinschaftsaktion. In 4er Teams wurde ausschließlich aus Naturmaterial eine sog. Laubhütte gebaut. Viele verschieden Ideen und Gedanken wurden in den Teams umgesetzt.

Den Abschluss des praktischen Teiles bildete die challenge “ du hast drei Streichhölzer und musst damit ein Feuer machen, das mind. 5 Minuten brennt“. Klingt simpel, erwies sich aber für einen Teil der Gruppen als sehr anspruchsvoll. Das gemeinsame Kochen mit Pfannen an einer großen Feuerstelle bildete den Abschluss dieser Aktionen.

Wir reflektierten nochmals im Kreis das Erlebte des gesamten Tages. Heder durfte seine Erkenntnisse und Highlights berichten.

Zwei wunderbare Tage mit motiverten, offenen und tollen jungen Menschen.

Danke an euch.

Aho!

 

Eine Premiere in der Region war ein Ferien-Camp, welches von der Wildnisschule-to-go
in Krut (Gemeinde Pfaffing) durchgeführt wurde. Der Einladung waren 11 Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren gefolgt. Der Grundstückseigentümer Sepp K. unterstütze uns während der ganzen Woche – danke dafür. Die beiden Wildnispädagogen Markus und Matthias begleiteten die Kinder die ganze Woche hindurch. Sie gaben Anregungen, zeigten neue Fertigkeiten und griffen die Impulse der Kinder auf, um daraus neue Ideen zu gestalten.

Auf einem wunderbar dafür geeigneten Wald,- und Wiesengrundstück wurde das Gemeinschaftslager errichtet, welches die ganze Woche das BaseCamp für die Kinder und die beiden Trainer bildete.

Unter einem großen Tarp befand sich die gemeinschaftliche Feuerstelle; hier traf sich die Gruppe jeden Morgen für den Eröffnungskreis. Tägliches Räuchern, eine kleine Danksagung und der “persönliche Wetterbericht” bildeten den Tagesauftakt, bevor es richtig raus ging zu den verschiedenen Aktionen.

“Schnitzregeln” für den sicheren und achtsamen Umgang mit einem scharfen Messer war eine wichtige Grundlage für die Kinder, um in den Tagen selbständig diverse Schnitzereien anfertigen zu können.

Ein großes Highlight erfuhren Mädels und Jungs durch Feuer machen mit Schlageisen und
Feuerstein. Mit großem Eifer wurde versucht, den “Funken” entstehen zu lassen, um ein eigenes Feuer zu entfachen. Gesagt – getan. In kleinen Gruppen durfte dann auf dem eigens entzündeten Feuer gekocht werden.

Natürlich bekam auch das “Spiel” seinen Raum – Waldbrand, Wolf im Schafspelz, Spurensuche, um nur einige zu erwähnen.

Das freie Spiel, in welchem die Kinder selbständig forschen, erkunden und gestalten dürfen erhielt den entsprechenden Platz. Mit großer Freude und Sinn für gemeinschaftliches entstanden im angrenzenden Wald rein aus Naturmaterial gestaltete Lagerplätze.

Eine Woche gefüllt mit Bewegung in der Natur, Gemeinschaft, Handwerk und Spiel fand mit dem passenden Wetter seine Abrundung.

Eine große Abschlussrunde zusammen mit den Eltern beendete dann diese bunte und lebendige Woche.

Die 6. Klassen der Mittelschule Freilassing sowie die Klassenlehrer hatten den Wunsch, zusammen in der Natur Gemeinschaftstage zu erleben. Elena und ich durften diese intensiven Tage gestalten.

Das Winterwetter mit Schnee, Sturm, Regen stellte uns alle vor entsprechende Herausforderungen. Somit gestaltete sich das spannen einer großen Plane für unseren Gemeinschaftsplatz nicht nur als Notwendigkeit sondern wg. dem Wind auch als echte challenge. Das Gemeinschaftswerk der Kinder gestaltete sich nach und nach und jeder durfte seine Ideen miteinbringen.

Spiele zum aufwärmen und Änderung des „Modus“ lockerten die Atmosphäre durch. Wir ließen dabei die Sinne ebenso wie Beweglichkeit und Achtsamkeit miteinfließen.

Auch legten wir einen Fokus auf ein respektvolles und achtsames Miteinander, was seinen Ausgang ein der Gesprächskultur findet. Der Redestab, zu horchen, ausreden lassen, jeder spricht von sich, mit den besten Worten sprechen….viele kleine aber bedeutsame Details flossen mitein.

Sehr intensive Tage. Großen Respekt an die Kinder, die sich diese Tage im Winter gewünscht hatten.

Matthias, Andreas und ich hatten die wunderbare Aufgabe, 11 Jugendliche (3 Mädels, 8 Jungs) der BS Bad Aibling mit ihren drei Betreuern bei uns im Wildniscamp zu empfangen. Der Wettergott war uns sehr wohl gesonnen und beschenkte uns mit spätherbstlicher Wärme und Farben.

Für die meisten war „Zelt“ eine neue Erfahrung. Sie meisterten die Zeit mit bravour. Grenzen wurde erweitert, ein „aus sich rausgehen“ war der Grundtenor.

Den ersten Abend gestaltenen wir mit zwei Teams, die sich in völliger Dunkelheit im Wald auf ein Schleich, Scout und Bewegungsspiel einließen – auch die Betreuer waren am Start.

Tauziehen, die -Gruppe hält ein Seil im Kreis und einer balanciert drüber- war ein ebensolch verbindendes Spiel.

Interessant für uns war der überwiegende Wunsch der Jugendlichen, einfach mal das Handy drei Tage weglegen zu können und nicht gestört zu werden – diesen Wunsch konnten wir erfüllen.

Nach drei vollen Tagen gingen die Teilnehmer nochmal rituell über/durch ein Feuer um etwas loslassen zu können.

Dies bildete den Abschluss dreier intensiver Tage.

Alle wohlauf. Danke. Aho!

Erneut durften Marion und ich ein Wochenende für die „KONA Kinder“ gestalten. Hierbei handelt es sich um Kinder, welche in der Krebsnachsorge sind sowie deren Geschwister.

Gastgeber war das Feriendorf Inzell. Danke Rudi Maier!! Späte Herbstsonne und Wärme bildeten Rahmen.

Die Altersspanne zwischen 3 und 11 Jahre bei den insgesamt 12 Kindern erforderten unsere ganze Aufmerksamkeit.

Wir gestalteten eine Mischung aus Spielen, Wald erkunden, Spuren suchen, Feuer machen und kochen, Baumhaus bauen und natürlich im Kreis sitzen und unsere Geschichten teilen.

Es war uns eine große Freude, Kindern mit so einem Schicksal, begegnen und gemeinsame Erfahrungen sammeln zu dürfen.

Aho!

Einer meiner Kooperationspartner, die TZAM GbR, erhielt einen Auftrag der KION Group AG. Es kamen 7 Führungskräfte aus den USA, Belgien und D. Thema war die Neuausrichtung und Stärkung des Teams.

Achim, Marion und ich waren die Trainer von TZAM; wir alle fanden uns auf dem Wildnisplatz in Lamplstätt/Soyen ein.

Knapp eine Woche in den Zelten, im gemeinschaftlichen Unterstand (Küche, Holzlagerplatz, Feuerstelle) Outdoortoilette war dazu geeignet, uns die „Schichten der Zivilisation“ abzuschleifen.

Anhand von realitätsnahen / konkreten Erfordernissen wie zB eine Brücke über einen Fluss bauen, oder eine Überdachung für die Zelte, konnte sich das Team von KION neu kennenlernen und ausrichten.

Weiterer Inhalt war auch, sich wieder mit sich, den eigenen Sinnen und der Natur zu verbinden. Das Team war durch die C-19 Zeit mit immens hoher Arbeitsbelastung gegangen und war um diese Erfahrungen sehr dankbar.

Viele Gespräche am Lagerfeuer und in der Natur schaffte neue Klarheit, Verbindung. Spiele durften natürlich nicht fehlen – denn auch Erwachsene lieben Spiele, nicht nur Kinder;-)

Die Woche fand bei unseren Gästen so eine hohe Resonanz, dass ein selbst verfasster Bericht der Teilnehmer, es in den Newsletter des Konzernes schaffte.

🙂

Zur Stärkung der Klassengemeinschaft am Anfang des Schuljahres kamen wir an jeweils 2 Tagen mit der 5. und 6. Klasse der MS Mitterfelden und deren Betreuern zusammen.Elena und ich waren die verantwortlichen Trainer.

Platz war am Werk 71 in Freilassing.

Kreiskultur stand ganz oben auf dem Programm. Wir starteten mit Redestab, Lagerfeuer, Danksagung und Befindlichkeitsrunde die Tage. Uns war und ist wichtig, den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich zu äußern, sich zu zeigen – ohne Bewertung und Druck.

Ebenso gestalteten wir die gemeinsamen Aktionen in großen und kleinen Gruppen. Sinneswahrnehmung, Spiele in der Gemeinschaft, Schnitzregeln und: Lagerfeuer machen + eigenes Kochen am Feuer.

Sehr schön war zu sehen, wie die Kinder jenseits der bestehenden Gruppen mit anderen Klassenkameraden in Kontakt gingen und evtl. Vorurteile beseitigt wurden.

Im Rahmen einer eigenen Gesamtreflektion ließen wir mit den Kindern die Tage nochmals revuepassieren.

Aho!

Zum Ende der Sommerferien „eroberten“ nochmals 8 Kinder gemeinsam mit Ina und mir die Wildnis rund um die Diesselbachstube.

Stockkampf – Pfeil und Bogen – Spurensuche – StickTracking – Kochen auf offenem Feuer – Schleichspiele –

Lagerbau – Kreiskultur – Räuchern und vieles vieles mehr. Jede Menge Lebendigkeit, Kinder die ungezwungen spielen, erkunden und sich ausprobieren durften!

 

Nachdem bereits in 2020 Kinder von Betriebsangehörigen bei uns im Jenbach Camp waren und die damalige Veranstaltung auf so viel Resonanz gestoßen ist, hatten wir auch in 2021 die Ehre.

20 Kinder kamen zu uns (Ina, Ulrike, Michi, Jessica und ich) ins Wildniscamp. Das Wetter war für alle eine Herausforderung; denn das Wasser von oben war unser treuer Begleiter.

Dennoch gestalteten wir alle gemeinsam ein kunterbuntes Programm, das sich viel am und ums Feuer drehte.

Löffel,- und Glutschalenbrennen, Feuer machen ohne Hilfsmittel, Kochen am offenen Lagerfeuer – Feuer war der Dreh,- und Angelpunkt in dieser Woche.

Schnitzen, Bogenschießen, Walderkundung und viele Spiele durften natürlich nicht fehlen und rundeten diese besondere Woche ab.

Ein großer Dank geht an die Firma GORE, die das ganze finanziell großzügig unterstützte.

 

Eine Flut von Anmeldungen erreichte uns für dieses Camp. 18 Kinder sowie Ulrike und unsere Praktikantin Sarah erlebten eine sehr intensive Woche draußen in der Wildnis. Gemeinsam zog unser Trupp am Montag von Neustadl hoch in unser „Basislager“, das für 5 Tage unser Platz für alles Mögliche wurde.

Der Montag ließ uns am Nachmittag die Kraft des Wassers erleben, als es beim nach Hause Weg aus allen Schleusen regnete und wir pitsche nass den Tag beendeten.

Die Tage waren so gefüllt mit wunderbaren Erlebnissen. Wir lernten den Umgang mit Schnitzmessern, ernteten Kräuter in unserem wilden Garten, machten Feuer, erkundeten die Wälder.

Ulrike ließ uns jeden Tag an ihren Künsten in der wilden Küche teilhaben – die Kinder engagierten sich gerne bei der Essensvor,- und zubereitung.

Pfeil,- und Bogen dürfen in so einem Camp nicht fehlen, so dass die Kinder den Gummifuchs anvisieren durften.

Mit großem Eifer wurde über Tage hinweg Harz gesammelt. Wir wollten daraus einen Naturkleber sowie eine Harzsalbe machen. Die Gefäße aus Stengeln des Springkrautes samt Inhalt waren ein schönes Andenken für zu Hause.

Unsere Tage begannen und beendeten wir immer im großen Kreis, in welchem jeder reden und gehört werden darf.

Einfach eine geile Woche!!!